Saboteur – Das Duell

Saboteur – Das Duell

Worum geht es?

Bei „Saboteur – Das Duell“ handelt es sich um eine Zwei-Personen-Variante des Spiels „Saboteur“. Außerdem ist ein Solospiel möglich. Bei dem Kartenspiel geht es darum, einen Tunnel zu bauen und Gold zu finden. Man kann gemeinsam an einem Tunnel bauen oder jeder für sich selbst. Im entscheidenden Moment muss man den anderen aber sabotieren, um zu seinem eigenen Vorteil Gold einzusammeln.

Spielablauf

Das Spiel beinhaltet Wegekarten, Aktionskarten und Zielkarten. Die Zielkarten muss man mischen und sechs Karten für den Start ziehen. Sie werden in Form eines Dreiecks auf dem Tisch ausgelegt. Wie genau die Form aussieht, erfahrt ihr in der Spielanleitung. Außedem muss man die beiden Startkarten auf den Tisch legen. Sie sind durch eine Zipfelmütze mit einer Leiter gekennzeichnet. Die Karten bilden sozusagen das Innere des Bergs wieder. Am Rand der Spielanleitung sind Markierungen, die dabei helfen die Karten richtig auf dem Tisch zu platzieren.

Die verbliebenen Weg- du Aktionskarten werden zusammen gemischt und jeder Spieler erhält sechs Karten auf die Hand. Der Rest der Karten wird als verdeckter Nachziehstapel neben das Spielfeld gelegt.

Als Spieler hat man die Wahl unter vier Aktionen. Man kann entweder eine Wegekarte ausspielen und sind Labyrinth legen, eine Aktionskarte spielen, zwei Handkarten abwerfen und eine Aktionskarte entfernen oder passen und 1-2 Karten abwerfen. Danach darf man eine Karte nachziehen. Wer aussetzt darf auch zwei Karten nachziehen.

Nun beginnt das Spiel und die Spieler sind abwechselnd an der Reihe um an diesem nun aufgebauten Grundsetting Karten anzulegen und Tunnel zu bauen. Wenn man eine Wegekarte auslegt, muss diese an allen vier Seiten an bestehende Karten passen. Man darf also eine Karte mit einer Wand nicht an eine Karte an der Stelle anlege, an der sich ein Weg befindet. Alle Karten müssen außerdem so gelegt werden, dass eine ununterbrochene Verbindung zum eigenen Zwerg besteht. Wer die Verbindung zu einem Ziel bauen kann, dreht die Zielkarte um.

Die Wegekarten haben bestimmte Eigenschaften. Manche haben Goldstücke, die eingesammelt werden können. Andere haben farbige Türen, die kann nur der Zwerg der jeweiligen Farbe benutzen. Es gibt auch Wegekarten mit einer Leiter. Diese entspricht dem Start und kann für das Anlegen benutzt werden, wo keine direkte Verbindung vorhanden ist. Stößt man auf einen Troll, ist der Weg hinter einem blockiert. Es kann nur benutzt werden, wenn man dem Troll ein Goldstück bezahlt.

Um an Gold zu kommen setzt man nach dem Anlegen einer passenden Karte mit Gold einen Zwergenmarker auf das Goldstück. Am Ende des Zugs darf man sich dieses Gold nehmen.

Wer eine Aktionskarte ausspielt, kann den Mitspieler sabotieren, Karten entfernen oder Infos über Zielkarten bekommen. Spielt man eine Sabotage-Karte, stehen dem Gegenüber nur noch die Aktionen außer dem Ausspielen von Wegekarten zur Verfügung. Sie bleibt so lange vor ihm liegen, bis er eine Reparatur-Karte benutzt. Wichtig ist, dass man Karten mit denselben Symbolen hat, sonst sind diese nicht gültig und können nicht eingesetzt werden. Um die Türe des anderen Spielers zu nutzen muss man einen Schlüssel spielen. Hat man einen Steinschlag, darf man eine Karte aus dem Labyrinth entfernen und auf den Ablagestapel legen.

Das ganze Spiel geht über maximal drei Runden. Eine Runde endet, sobald die 6 Zielkarten aufgedeckt wurden, die Zwergenmarker von den Spielern verwendet wurden oder wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist. Gewonnen hat am Ende der Saboteur, der die meisten Goldstücke sammeln konnte. Beim Solospiel sind die Startbedingungen etwas anders und je nach erreichter Punktzahl hat man gut oder weniger gut abgeschnitten.

Fazit

Das Spiel hat für zwei Personen durchaus seinen Reiz. Es hat zwar nicht besonders viel Tiefgang, man kann aber dem Anderen durchaus das ein oder andere Mal einen Strich durch die Rechnung machen. Was uns bei „Saboteur – Das Duell“ etwas fehlt ist der richtige Wiederspielreiz. Es kann auf jeden Fall ein guter Start in einem Spieleabend sein, nach 2-3 Runden kommt aber oft die Forderung etwas Ernsteres mit mehr Tiefgang zu spielen. Das Spiel für eine Person begeistert dagegen nicht. Es wirkt etwas erzwungen, vor allem dem Spielziel fehlt aber die Herausforderung. Die Challenge eine bestimmte Punktzahl zu erreichen ist mehr als überschaubar.

Spielmaterial

  • 36 Wegkarten
  • 18 Aktionskarten
  • 18 Zielkarten
  • 2 Zwergenkarten
  • 2 Zwerge
  • 2 Schlüssel
  • 8 Zwergenmarker
  • 1 Spielanleitung

9 Rezensionen und Tests

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6 Bewertungen

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Übersicht durchschnittliche Rezensionen und Spieletests für dieses Spiel.

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Eigenschaften
Erscheinungsdatum: 01/2017
Verlag:
Autor:
Kategorie:
  • Kartenspiel
Spieler: 1–2
Empfl. Alter: ab 8 Jahre
Dauer: 30 Minuten
Gewicht: 160 g
EAN: 4007396059434
Preis (UVP): 7,99
REDUXO Wertung: 4/6 Punkte
Presse Wertung:
(3,4/6 Punkte, 6 Bewertungen)
Spielanleitung: Kostenlos herunterladen (PDF)