3 sind eine zu viel!

3 sind eine zu viel!

Worum geht es?

Beim Kartenspiel „3 sind eine zu viel!“ geht es darum, seine Handkarten taktisch klug auszuspielen und so Stiche zu machen. Es gilt die meisten Punkte zu sammeln, indem man nicht mehr als zwei Karten einer Farbe nimmt.

Spielablauf

Es fängt damit an, dass man die Startkarten mit den Zahlen 0, 30 und 60 in die Tischmitte legt. An diese werden danach im Laufe des Spiels die Karten angelegt. Da es 89 Karten gibt, landen so ca. 30 Karten an jedem Stapel der drei Startkarten. Die restlichen Zahlenkarten werden dann gemischt und jeder Mitspieler bekommt 20 Karten auf die Hand. Sie werden als verdeckter Nachziehstapel vor einem abgelegt, alle anderen Karten die nicht verteilt wurden kommen aus dem Spiel.

Es gibt im Spiel Bonuskarten, die werden nach ihren Werten sortiert und neben das Spielfeld gelegt. Genauso verhält es sich mit den Endwertungs-Karten. Im Gegensatz zu den Zwischenwertungs-Karten, kommen die für die Endwertung, wie der Name schon sagt, erst am Spielende zum Einsatz.

Jeder Spieler hat acht Karten auf der Hand. Der Startspieler beginnt nun eine seiner Karten an einen der Stapel anzulegen. Wer die fünfte Karte in einer Reihe legt, muss sich eine oder mehrere Karten aus der Reihe nehmen.

Die Karte muss in aufsteigender Reihenfolge an der richtigen Stelle angelegt werden. Liegen z.B. neben der Reihe mit der 30 schon die Karten 43 und 55 und der Spieler legt eine 40 ab, dann schiebt man die beiden höheren Karten nach rechts und platziert seine Karte an der entsprechenden Stelle. Nach dem Ablegen wird zunächst keine neue Karte nachgezogen.

Wie schon erwähnt dürfen maximal vier Karten in einer Reihe liegen, dazu zählt auch die schwarze Startkarte. Wer also die fünfte Karte anlegt, muss eine oder mehrere Karten nehmen. Das erinnert ein wenig an „6 nimmt“. Das Prinzip ist aber etwas anders.

Wer die höchste Karte legt, nimmt sich die rechte Karte neben der Startkarte. Wenn man eine Karte ausspielt, deren Wert zwischen dem der Startkarte und dem der höchsten Karte liegt, muss man alle Karten, die höher sind als die gespielte Karte, nehmen. Man legt die Karten die man nehmen musste nach Farben sortiert vor sich ab. Es sind für die Wertung am Ende nur die Farben relevant, die Zahlen kann man ignorieren.

Beim Ablegen bzw. Sammeln der Karten kommt nun der Name des Spiels zum Tragen. Solange man eine oder zwei Karten einer Farbe besitzt, ist das sehr gut. Muss man aber die dritte Karte nehmen, dann hat man eine zu viel. Dann wird sie zusammen mit den beiden Karten der gleichen Farbe umgedreht und zählt am Spielende als 1 Minuspunkt. Bekommt man im weiteren Verlauf einmal mehr eine der Farben, beginnt der Zyklus von vorne.

Wenn es einem der Spieler gelingt sieben Farben offen vor sich liegen zu haben, bekommt man einen Bonus. Dann darf man die oberste Bonuskarte nehmen. Das ist im gesamten Spiel nur einmal möglich.

Es wird so lange gespielt, bis man nur noch zwei Karten auf der Hand hat. Erst dann darf man sechs neue Karten von seinem Nachziehstapel nachziehen.

Das Spiel endet, sobald jeder Spieler seinen Nachziehstapel aufgebraucht hat. Bei der Endwertung zählt man zusammen, wieviele farbige Karten man offen vor sich liegen hat. Liegen zwei Karten einer Farbe offen vor einem, bekommt man 5 Punkte. Hat man nur eine Farbe, erhält man nur 1 Punkt. Davon werden die Minuspunkte abgezogen. Wer am Ende sechs Farben offen vor sich liegen hat, bekommt einen Bonus von 5 Punkten, gelingt es einem sieben Farben offen vor sich liegen zu haben, sind es sogar 10 Punkte.

Fazit

Das Spiel funktioniert. Es funktioniert sogar sehr gut. Mit vier Personen macht „3 sind eine zu viel!“ am meisten Spaß, aber auch mit zwei oder drei Personen entwickelt sich ein Spiel bei dem man nie sicher sein kann, dass man gewinnt. Das Spiel hat einen hohen Wiederspielreiz und kam bei uns sehr gut an. Es ist ein nettes Spiel für den Anfang oder das Ende eines Spieleabends und weil es so kurzweilig ist bleibt es selten bei einer Partie. Von unserer Runde gibt es klare zwei Daumen nach oben. Wer „6 nimmt“ mag, kann bedenkenlos zugreifen, wem „6 nimmt“ nicht (mehr so gut gefällt, kann hier ein Kartenspiel mit ähnlicher Funktion, aber höherem Reiz genießen.

Spielmaterial

  • 90 Zahlenkarten
  • 4 Karten „Zwischenwertung“
  • 4 Karten „Endwertung“

13 Rezensionen und Tests

Achtung, jeder Blog und jede Seite hat ein eigenes Bewertungssystem. Die Wertungen für diesen Pressespiegel werden auf die REDUXO-Skala von 1 bis 6 Punkte umgerechnet.
  • 9/10 Punkte

    „3 sind eine zuviel“ hat uns voll gepackt, das Spiel hat eingeschlagen wie eine Bombe und ist somit bis dato für uns das beste Kartenspiel des aktuellen Jahrgangs.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von GoodGameGuide verfügbar.
  • 9/10 Punkte

    „3 sind eine zuviel!“ ist ein schnell zu erlernendes da recht simples Kartenspiel, welches jedoch viel Aufmerksamkeit und taktisches Vorgehen erfordert.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Sofahelden verfügbar.
  • 5/6 Punkte

    In den verschiedenen möglichen Besetzungen funktioniert das Spiel gleich gut und bietet ein ähnliches Spielgefühl. Es folgt der Ritterschlag: Der Wiederspielreiz wurde zu 100 % mit sehr hoch angegeben.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von H@ll9000 verfügbar.
  • Spielevater
    5/6 Punkte

    Als Spiel für Zwei hat es uns jetzt aber weniger gefallen, dafür zu dritt oder zu viert um so mehr.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Spielevater verfügbar.
  • 7/10 Punkte

    „3 sind einer zuviel!“ ist ein schönes Absacker- oder Zwischendurchspiel. Wer „6 nimmt!“ mag, wird sich hier gut aufgehoben fühlen und mal eine Abwechslung zum Klassiker schätzen.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Brettspielbox verfügbar.
  • 13/20 Punkte

    Abwechslungsreiches Kartenspiel, welches auf Dauer spannend bleibt und nur anfangs etwas verwirrt!

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Cliquenabend verfügbar.
  • 5/10 Punkte

    Das Spielprinzip ist ausgeklügelter als am Anfang gedacht.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Spieletest.at verfügbar.
  • 5/10 Punkte

    Es geht nicht ganz so locker zu bei „3 sind eine zu viel", wie man es eingangs vermuten mag. Dennoch vermag das Kartensammeln prima zu unterhalten.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von angespielt verfügbar.
  • „3 sind eine zu viel!“ ist ein knackiges Spiel, bei dem es selten bei einer Partie bleibt. Jeder möchte es im 2. Anlauf noch besser machen.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von brettspielblog.ch verfügbar.
  • Rundum liegt hier ein weiteres Zahlenkarten-Spaßspiel vor, das sich der Verlag gerne wie seinerzeit die Hornochen auf die Fahnen drucken kann.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Heimspiele.info verfügbar.
  • „Drei ist eine zu viel!“ ist ein schönes und spannendes Kartenspiel für die ganze Familie.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Mikes Gaming Net verfügbar.
  • Wer sich an erste taktische Kartenspiele wagen möchte, dem sei es empfohlen, da die Regeln kurz und überschaubar gestaltet sind. Somit gibt es einen guten Einstieg.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Reich der Spiele verfügbar.
  • Weltensicht

    „3 sind eine zu viel!“ ist ein ideales Mitbring- und Mitnahmespiel, egal ob zur Familienfeier oder zum Spieleabend. Es ist schnell erklärt, schnell gespielt, und großartig Zeit zum Auf- oder Abbauen wird auch nicht benötigt.

    Die komplette Kritik ist auf der Website von Weltensicht verfügbar.
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8 Bewertungen

4,4

Übersicht durchschnittliche Rezensionen und Spieletests für dieses Spiel.

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Eigenschaften
Erscheinungsdatum: 09/2015
Auszeichnung:
Verlag:
Autoren:
Kategorie:
  • Kartenspiel
Spieler: 2–4
Empfl. Alter: ab 10 Jahre
Dauer: 25 Minuten
EAN: 4007396059632
Preis (UVP): 7,99
REDUXO Wertung: 5/6 Punkte
Presse Wertung:
(4,4/6 Punkte, 8 Bewertungen)
Spielanleitung: Kostenlos herunterladen (PDF)